/ Allgemein / Patrick Mölleken – „Das letzte Mahl“ im Kino

Patrick Mölleken – „Das letzte Mahl“ im Kino

Patrick Mölleken
Pressefotos: © Andreas Kutscher | © Julian Freyberg
FS an 12. Februar 2019 - 14:00 in Allgemein, Patrick Mölleken, Promi, Schauspieler

Patrick Mölleken spielt den jüdischen Nationalsozialisten Michael Glickstein - „Das letzte Mahl“ | seit 30.01.2019 im Kino

Patrick Mölleken ist mit nur 25 Jahren und einer Filmographie von fast 100 renommierten Film- und Fernsehproduktionen in unterschiedlichsten Rollen bereits ein alter Hase im Filmgeschäft. Millionen kennen ihn aus vielfach prämierten Filmen & Formaten wie „König Laurin“ oder „Rommel“, sowie quotenstarken Formaten wie „Tatort“, „Frühling“ und „In Aller Freundschaft“.

Zuletzt schlug sein Auftritt als rechtspolitischer Hardliner in dem Anti-Rassismus Musikvideo „ABER“ des deutsch-türkischen Rappers Eko Fresh hohe Wellen. Mit fast 8 Millionen Klicks und einer EU-Sonderpreis-Auszeichnung für gesellschaftliche Verantwortung setzen die Künstler – trotz Drohungen und propagandistischer Missbrauchsversuche aus den extremen Spektren – ein deutliches politisches Zeichen zu einer Zeit, die von Hass, Ausgrenzung und Demagogie gekennzeichnet ist.

Mit dem am 30.01.2019 bundesweit startenden historischen Kinofilm „Das letzte Mahl“ setzt Patrick Mölleken die ihm persönlich wichtige Botschaft fort:
In der Rolle des jüdischen Nationalsozialisten Michael Glickstein sehen wir ihn im Berlin des eben schicksalhaften 30.01.1933, dem Tag der Machtergreifung Adolf Hitlers. Von der Nazi-Propaganda infiziert, bricht er schließlich mit der eigenen Familie und stürzt in seinen späteren Untergang. Der Film ist eine Warnung vor der Gefahr der geschichtlichen Wiederholung und ein lauter Appell an unsere Pflicht, uns zu erinnern.

Das in Zusammenarbeit mit Studio Babelsberg und im Verleih von Apollo Film realisierte Historiendrama unter der Regie von Florian Frerichs ist namhaft besetzt. Neben Mölleken als Sohn der etablierten Berliner Kaufmanns-Familie sind u.a. Bruno Eyron, Michael Degen, Bela B., Sharon Brauner und Sandra von Ruffin zu sehen.

Trailer „Das letzte Mahl“: 

„Diesen Film braucht Deutschland jetzt.“ (BILD)

Nach der emotionalen Weltpremiere auf dem 13. Los Angeles Jewish Film Festival im Kreise Holocaust-Überlebender gewann „Das letzte Mahl“ den „Sonderpreis der Jury“ auf dem 15. Festival Internacional de Cinema Social de Catalunya in Barcelona. Es folgten internationale Screenings auf dem 28. Washington JFF, dem 24. JFBB in Berlin, dem 28. JIFF in Sydney & Melbourne, sowie dem 16. Warschau Jewish Film Festival. Zuletzt gewann der Film im Dezember den Publikumspreis auf dem 7. Budapest Jewish and Israeli Film Festival 2018.

Mit „Das letzte Mahl“ handelt es sich für Patrick Mölleken um ein weiteres NS-Projekt nach historischen (Kriegs-) Filmen wie „Judengasse“, „Rommel“, „Zersplitterte Nacht – 9. November 1938“ oder „Eine gute Geschichte“. Für die umfangreiche Vorbereitung auf diese herausfordernden Rollen kann der 25-Jährige immer auf seine Großmutter Hildegard zählen. Als Zeitzeugin und Tochter eines angesehenen Düsseldorfer Stahlkonstrukteurs, der seine jüdischen Angestellten trotz der damit verbundenen Gefahren heimlich beschäftigte und im Laufe des Krieges sogar unter Sabotage-Verdacht geriet, kann sie ihm direkte Einblicke geben.

Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit arbeitet Patrick Mölleken auch an eigenen Projekten – vornehmlich sozialkritische Filme in enger Zusammenarbeit mit Regisseur Adi Wojaczek. Sein jüngste Produktion ist der Anti-Cybermobbing-Kurzfilm „Es wird besser“ mit der österreichischen Filmpreisträgerin Ursula Strauss in der Hauptrolle, welcher sich nach zahlreichen Auszeichnungen einen Platz auf der Longlist der 91st Academy Awards 2019 sichern konnte. „Es wird besser“ wird im Februar auch auf dem Berlin Independent Film Festival präsentiert.

Im deutschen Fernsehen war Patrick Mölleken zuletzt am 27.12. in der erfolgreichen ZDF-Serie „Die Bergretter“ und am 03.01. in der ARD-Reihe „Nord bei Nordwest“ zu sehen, deren Ausstrahlungen jeweils den Quoten-Tagessieg einfahren konnten.

Kinoplakat / Pressefotos

0 Kommentare beitragen
Diesen Artikel bewerten

Senden Sie uns eine Mitteilung Hier

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

X