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Rock’n Roll & andere Geschichten aus den 50er Jahren.

Tillack Fritz an 29. Juni 2010 - 16:13 in Allgemein, Bravo, Oldies, Promigeflüster, Rock, Schlager

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Liebe Freunde von Promigefluester,

Viele von Euch kennen die 50er Jahre nur noch von den Erzählungen der Erwachsenen, die in dieser Zeit groß geworden sind.Aber auch in dieser Zeit gab es natürlich schon viele Schlagerstars und Sternchen die die damaligen Fans mit ihren Liedern oder man könnte auch sagen Hits begeisterten. Zur gleichen Zeit wurden auch unzählige Heimat und Schlagerfilme gedreht, die kann man heute noch immer beim Heimat-Kanal (Sky) zum 1000mal wiederholt werden. Unter anderem:Rote,Rosen,rote Lippen,roter Wein (1953) Sonnenschein und Wolkenbruch (1955)Ferien auf den Immenhof(1957) und viele andere.

Freddy sang sich in die Herzen seiner Fans mit seinen Seemannsliedern, die von der Sehnsucht der weiten Welt berichteten, natürlich drehte auch er einige Erfolgreiche Kinofilme.

Aber schauen wir einmal über den großen Teich, denn da braute sich etwas ganz besonderes zusammen,die Eltern der Kids in Amerika verstanden die Welt nicht mehr, was da los war.Da tauchte ganz plötzlich eine Band auf die mit ihrer Musik für einigen Wirbel sorgte. Bill Haley and His Comets eroberten mit ihren Titel”Rock Around the Clock” die Herzen der heranwachsenden Jugend, sie gerieten außer Rand und Band, so lautete auch der Titel eines gleichnamigen Filmes, ich selbst ich muss es leider an dieser Stelle zugeben, zertrümmerte als ich diesen Film in einem kleinen Kino sah, einen Stuhl, das war auch nicht schwer, denn diese waren in den 50er Jahren alle noch aus Holz und in den Kinos roch es nach billigen Bohnerwachs.Allerdings bekam ich für diese Tat auch etwas kräftig auf die Kehrseite, wenn ich heute daran noch denke, tut diese mir immer noch weh.Aber bekanntlich kehrt der Täter ja gerne zum Tatort zurück.

Ja und dann kam er “Elvis Presley” was für ein Typ, die Damenwelt flippte total aus und er wurde zum größten Rock`n Roll Idol aller Zeiten. Mit seinem Hüftschwung zeigte er, dass man sehr Sexy sein kann, die Anstandsdamen hatten das aber überhaupt kein Verständnis dafür . für sie war das ganze einfach nur ein Skandal.

Aber auch bei uns in Deutschland gab es etwas ganz neues, am 26.August 1956 erschien zum ersten Mal die BRAVO von der Titelseite lächelte uns Busenstar “Marilyn Monroe”an. Niemand konnte damals ahnen, dass diese Jugendzeitschrift zur größten in ganz Europa werden würde.Allerdings war sie eigentlich als Filmzeitschrift gedacht und erschien beim Kindler & Schiermeyer Verlag in München.

Aber dann kam der Rock’n Roll und mit ihm viele neue Stars,die dafür sorgten, dass die Auflagen nach stetig nach oben gingen. In der Ausgabe 52 von 1956 erschien auch zum ersten Mal Elvis Presley auf der Titelseite.Man muss aber wissen, dass damals nur die besten,der besten diese Ehre hatten. Zu dieser Zeit war Elvis bereits 21 Jahre (Geboren am 08.01.1935 in Tueplo im Bundesstaat Mississippi)auf den Weg ganz nach oben, dafür sorgte schon sein Manager Thomas (Thom) A.Parker er nahm mit seinen Star eine Platte nach der anderen auf vor allen Dingen viele Rock’n Roll Titel, wo sein Schützling seine Hüften bewegte wie kein anderer vor und nach ihm. Ja und dann kam da mal wieder ein Film “Jailhouse Rock” mit dem King of Rock’n Roll in die deutschen Kinos und wieder konnte ich es nicht lassen und zerlegte einen klapprigen Holzstuhl in einem Kino in München,klar musste ich den Schaden bezahlen.

Aber auch in Deutschland wurde da einige Plattenbosse (Polydor) wach und suchten nach ihren Rock’n Roll Stars und wurden natürlich, wie hätte es anders sein können auch fündig. 1957 erschien die erste Aufnahme mit Peter Kraus: Susi Rock. kein besonders Meisterwerk aber der Kerl hatte etwas und konnte sich mit seinem Hüftschwung durchaus mit Elvis Presley messen.Peter machte seinen Weg und ist heute noch ein gefeierter Rock’Roll und Schlagerstar, seine Fans von damals und heute sind ihm treu geblieben und seine Konzerte sind immer Ausverkauft. Wenn man natürlich von ihm spricht, dann muss man auch noch einen anderen aus dieser wilden Zeit erwähnen.Ted Herold er wollte ja gerne auch so sein, wie sein großes Vorbild nein nicht Peter Kraus, sondern Elvis Presley. Ted Herold nahm viele Titel von ihm in einer deutschen Fassung auf und hatte natürlich so ebenfalls eine große Fan Gemeinde. Natürlich gehörte auch ich zu seinen größten Fans,von Peter Kraus war ich damals nicht so begeistert, aber heute ist das anders.

Ende der 50er Jahre gingen Peter Kraus und Ted Herold gemeinsam mit dem Orchester Max Greger auf Tournee, in den Konzertsäälen herrschte dann immer dicke Luft, denn die Fans von Peter mochten die von Ted nicht und umgedreht. Denn beide wollten natürlich die größten sein, so kam es natürlich dann auch zu sagen wir einmal Raufereien zwischen den Fans und ich mal wieder, wie hätte es auch anders sein können, mitten drin. Ted und ich haben uns später oft darüber unterhalten wenn wir uns getroffen hatten,dann konnten wir nur noch über die Halbstarkenzeit lachen. Eins aber ist richtig Peter und Ted mochten sich nie so recht.

Natürlich könnte ich nun noch viel mehr schreiben aus dieser wilden Halbstarkenzeit, mit schwarz gefärbten Haaren, (meine sahen eher blau aus) hautenge Jeans und passende Jacke und Eisenblättchen auf den Abstsätzen und die Hosentaschen voller 10 Pfennig Stücke, weil man glaubte besonders viel Geld zu haben. Einfach eine verrückte Zeit, die 50er ich möchte sie nicht missen und zu dieser Zeit träumte ich bereits davon, bei BRAVO zu arbeiten, aber bis sich dieser Wunsch erfüllte, dauerte es noch sehr lange. Aber wir wissen ja auch, die 60er Jahre brachten uns einige neue Bands,die so manchen 5er Star alt aussehen liesen,allerdings einen konnten sie nicht vom Thron stoßen,Elvis Presley,leider verstarb er, wie ich meine viel zu früh mich erreichte diese Nachricht am 16.August 1977 um 21:00 Uhr, seine Millionen von Fans waren wie geschockt und konnten es einfach nicht fassen, dass ihr großes Idol nicht mehr lebte, aber der King Of Rock`Roll lebt in den Herzen seiner Fans weiter.

Nächste Folge: Beat, Beat, Beat:







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